Lukas Schneider
Der Teamplayer
Ob im Büro, auf der Baustelle, am Ball oder auf dem Bike: Lukas Schneider mag es, wenn er im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegen kann. Der 36-Jährige überrascht mit ganz vielen – meist sportlichen – Leidenschaften. Für zusätzliche Bewunderung bei seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sorgen seine Mittagessen.
Am Fernsehen rollt der Ball. So auch bei Lukas Schneider. Seit zwanzig Jahren spielt er aktiv jeweils mittwochs mit ein paar Kollegen zum Plausch und etwas ambitionierter bei Kickers Luzern. «Bei den Senioren», sagt der 36-Jährige mit einem breiten Schmunzeln. Noch mehr als für den FC Luzern und den FC St. Gallen schlägt sein Herz für den FC Liverpool. Die elektrisierende Atmosphäre an der Anfield Road hat er schon mal live erlebt: «Das voll besetzte Stadion und die Emotionen sind beeindruckend». Das sind Gänsehautmomente und Erinnerungen fürs Leben. «You’ll never walk alone» sei dort nicht einfach ein Lied, sondern eine Haltung. Vielleicht passt gerade deshalb Liverpool so gut zu ihm. Denn sowohl im Sport als auch im Berufsalltag versteht sich Lukas als Teamplayer, der gerne gemeinsam mit anderen auf ein Ziel hinarbeitet. Dass man bei der Eberli AG Verantwortung übernehmen darf und gleichzeitig auf die Unterstützung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen zählen kann, schätzt er dabei besonders.
Lukas Schneider darf bald sein 10-Jahr-Arbeitsjubiläum bei der Eberli AG feiern. Angefangen hat er als Maurer, heute ist er Bauleiter und begleitet Projekte von der Planung bis zur Fertigstellung. Dass dieser Weg dereinst seine berufliche Laufbahn ebnen würde, hatte er ursprünglich gar nicht geplant. «Es hat sich so ergeben», sagt er ganz bescheiden. Nach der Maurerlehre absolvierte Lukas Schneider die Vorarbeiterschule, bildete sich weiter und wuchs Schritt für Schritt in neue Aufgaben hinein. Die Möglichkeit, in seinem noch jungen Alter grosse Verantwortung zu übernehmen und immer dazuzulernen, hat ihn dabei besonders gereizt.
Lukas Schneider kennt die Herausforderungen auf der Baustelle aus eigener Erfahrung und spricht die Sprache der Handwerker. Das komme ihm nun als Bauleiter zugute. Dieses Know-how erleichtere die Zusammenarbeit und schaffe gegenseitigen Respekt. «Ich weiss, was nicht nur am Computer, sondern in der Realität auf der Baustelle funktioniert und was nicht», sagt er. Besonders fasziniert ihn die Möglichkeit, die Entwicklung eines Bauwerks vom ersten Plan bis zur Übergabe mitzuerleben. Wenn er Jahre später an einem Gebäude vorbeifahre, an dessen Entstehung er beteiligt war, sei das immer wieder ein besonderer Moment.
Und wie sieht sein beruflicher Lebenstraum aus? Ein Fussballstadion zu bauen? Lukas Schneider winkt ab. Für ihn seien Projekte wie die Wohnüberbauung «Ballbelle» mit elf Eigentumswohnungen in Ballwil, die er derzeit von der EBERLI-Niederlassung in Rothenburg aus verantwortet, viel interessanter – überschaubar genug, um jedes Detail im Blick zu behalten, und zugleich anspruchsvoll genug, um die verschiedensten Gewerke zu koordinieren und zu einem erfolgreichen und bezugsbereiten Bauprojekt zusammenzuführen.
Stillstand liegt Lukas Schneider nicht besonders. Sport hilft ihm, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Bewegung schafft Ausgleich zum Berufsalltag und sorgt dafür, dass er auch in anspruchsvollen Situationen ruhig und fokussiert bleibt.
Neben dem Fussball ist Lukas auch regelmässig auf zwei Rädern unterwegs. Im Sommer zieht es ihn mit dem Mountainbike in die Berge, während in den kälteren Monaten das Rennvelo zum Einsatz gelangt. Hinzu kommen Trainings in der Boulderhalle, Unihockey und jährlich zwei Halbmarathons.
Besonders motiviert ihn dabei die persönliche Herausforderung. Sein grosses Ziel: die Marke von einer Stunde und dreissig Minuten zu knacken. Bisher fehlten nur wenige Sekunden. «Es fuchst mich schon ein bisschen», gibt er zu. Am SwissCityMarathon Lucerne Ende Oktober unternimmt er einen neuen Versuch über die 21,1 Kilometer.
Im Gespräch offenbart Lukas Schneider immer wieder überraschende Seiten von sich. Er ist im positiven Sinne eine Wundertüte. Fast beiläufig erzählt Lukas, dass er in den letzten Jahren das Bikepacking für sich entdeckt habe. Eine seiner eindrücklichsten Reisen führte ihn mit dem Fahrrad quer durch die Türkei, von Antalya bis nach Istanbul. Die Gegensätze zwischen modernen Grossstädten und einfachen ländlichen Regionen haben ihn nachhaltig beeindruckt. Rund tausend Kilometer legte er dabei innerhalb von zwei Wochen zurück. «Man lebt einfach von Tag zu Tag und lässt die Dinge geschehen», beschreibt er seine Reisephilosophie.
Das Mittagessen, das Eindruck macht
Wenn Lukas Schneider einmal nicht im Büro, auf der Baustelle, auf dem Velo oder auf dem Fussballplatz anzutreffen ist, steht er gerne in der Küche. Kochen gehört zu seinen grossen Leidenschaften. Dabei geht er ähnlich vor wie beim Reisen: spontan aus dem Moment heraus entscheiden und der Intuition folgen. «Die Menüs setzen sich meistens aus den Zutaten zusammen, die gerade im Kühlschrank sind», sagt der Hobbykoch amüsiert. Das mag leicht untertrieben sein: Im Büro ist er bekannt dafür, dass seine mitgebrachten Mittagessen manchmal eher an einen Dreigänger mit Suppe, Hauptspeise und Salat oder Dessert als an ein gewöhnliches Zmittag erinnern. Er fügt an: «Beim Kochen lasse ich mich gerne auch von Beiträgen auf sozialen Medien inspirieren.» Lukas Schneider überrascht einmal mehr. Und damit nicht genug: Von Zeit zu Zeit frönt er einer neu entdeckten Leidenschaft. Lukas hat angefangen, erste Möbel aus Beton zu designen und zu fertigen. Eine Betonlampe «made by Lukas» steht als Blickfang direkt neben dem Empfangsdesk in Rothenburg. Sein Traum wäre, irgendwann eine eigene Werkstatt zu haben, in der er seine Ideen umsetzen kann.
So gelassen und bemerkenswert zurückhaltend Lukas Schneider über seine beachtliche berufliche Laufbahn spricht, so locker gibt er sich auch bei der Frage nach seiner Zukunft. Einen detaillierten Karriereplan habe er nicht. Lieber konzentriert er sich auf das, was direkt vor ihm liegt. Das ist keine Planlosigkeit, sondern Vertrauen in die eigene Person und in das Leben. Es kommt alles so, wie es muss. Oder wie man nach einem Gespräch mit Lukas Schneider schnell merkt: Manche Menschen planen jeden Schritt, andere kommen voran, weil sie sich bewegen, «gwundrig» bleiben, Chancen erkennen und nutzen. Lukas Schneider gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.
Die Eberli AG bietet ihm dafür das richtige Umfeld. Und sollte Lukas Unterstützung brauchen, dann weiss er zu jedem Zeitpunkt ein starkes Team um sich. Getreu dem Motto seines Lieblingsvereins Liverpool: «You’ll never walk alone.»